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Die Bau- und Metallmaler besichtigen die
Farbenfabrik ZERO
Auf den Weg nach Bad Oeynhausen zur Farbenfabrik ZERO machten sich die Berufsschulklassen der Bau- und Metallmaler. Nach der Begrüßung wurden die Schüler erstmal von Anwendungstechniker Herrn Hülsermann über die Firmengeschichte, Produktpalette, Umsatzzahlen und die neuesten Umweltauflagen (VOC-Richtlinien) informiert. Nach der Mittagspause übernahm Herr Klein, der Leiter des Labors, die Aufgabe unsere Schüler mit interessanten Fakten zu versorgen. So erfuhren sie beispielsweise, dass sich die Firma ZERO seit noch nicht allzu langer Zeit mit der Herstellung von Lacken und Farben für die Seefahrt befasst; diese Produkte unterliegen strengen nationalen und internationalen Kontrollen.
Nachdem alle theoretischen Aspekte angesprochen und alle Fragen beantwortet waren, konnten sich die Auszubildenden einen Überblick verschaffen, wie Lacke hergestellt werden. Unter anderem erfuhren die Schüler, dass die meisten Produkte von ZERO in 30000 Farbtönen (nach 500.000 Rezepturen) erhältlich sind und diese innerhalb von 24 Stunden in ganz Deutschland geliefert werden können. Zudem wurde noch erörtert, warum in Raufaserfarbe nur Buchenspäne eingesetzt werden: Buchenspäne setzen bei späteren Renovierungsschleifarbeiten das Schleifpapier nicht zu.
Was aussieht wie Spaghetti-Eis ist in Wirklichkeit Dispersionsfarbe, die in einer vollautomischen Fertigungslinie produziert, abgefüllt und verpackt wird.
Im Vergleich zum normalen Berufsschulalltag war dieser Ausflug eine interessante Abwechselung, bei dem viele Eindrücke und Informationen gesammelt werden konnten. Leider verging der Tag viel zu schnell und so mussten wir uns zurück auf den Weg nach Paderborn machen, wo die Auszubildenden wieder den Alltag in den Werkstätten von St. Lioba / Kolping und der Berufsschule aufnahmen.
Vielen Dank an die Firma ZERO und ihre Mitarbeiter!
Wolfgang Heihse
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