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Besichtigung der „Reineke- Getreidemühle“
Im Rahmen des Berufsschulunterrichts besuchten die Beiköche in spe die Getreidemühle in Paderborn, die sich schon seit fast 50 Jahren im Besitz der Familie Reineke befindet.
Nachdem aus hygienischen Gründen alle Teilnehmer mit einer Kopfbedeckung versehen waren, konnte die Führung des betriebsleitenden Müllermeisters Herrn Wrede beginnen.
Zunächst sahen wir das Labor, in dem ständige Kontrollen des Getreides eine gleichbleibend gute Qualität des Endproduktes garantieren. Weiter führte uns der Weg an den Mehlsilos und Walzenstühlen vorbei. Wir wurden über die Grob- und Feinreinigung des Getreides informiert und waren erstaunt über die enorme Geräuschkulisse die all die Maschinen verursachten.
Die Information, dass lediglich fünf ausgebildete Müller täglich 110 Tonnen Getreide zu Mehl verarbeiten, zeigt die Effizienz der größten Paderborner Mühle. Hier wird ausschließlich Type 550 gemahlen.
Die „Type 550“ bezeichnet Mehl, das als „Kuchen- und Brötchenmehl“ speziell für die Großbäckerei Reineke in Salzkotten hergestellt wird und in Toastbrot, Kuchen und hellem Backwerk zur Anwendung kommt.
Die Typenbezeichnung ergibt sich aus dem Aschegehalt von 5 Gramm Getreidemehl.
Beispiel: 5 Gramm Mehl werden ausgeglüht, es bleiben 28 Milligramm Asche übrig, dies sind 0,550% der Ursprungsmenge. Daher die Type 550.
Angesichts der Tatsache, dass der Mühlenbetrieb mit so wenig Personal auskommen muss, bedanken wir uns recht herzlich bei Herrn Wrede für die Zeit, die er sich für unsere Führung und die zahlreichen Fragen genommen hat.
Renate Rolf
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